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Haben auch Sie Fragen zu Gemeindefusionen? Stellen Sie sie dem Verein "Starke Region Sursee":
   

Häufig gestellte Fragen:
 
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1. Regionale Solidarität
 
1.1. Welche Ziele hat die regionale Solidarität?

1.2. Was setzt die regionale Solidarität voraus?

   
2. Regionaler Nutzen
 
2.1. Warum erhält die Region durch die Fusion zusätzliches politisches Gewicht?

2.2. Welche positive Wirkung hat die Stärkung der Mittellandstadt Sursee für die Entwicklung der Luzerner Landschaft?

2.3. Sind Ausbau und Entwicklung der öffentlichen Infrastruktur eine gemeindeübergreifende Aufgabe?

   
3. Demokratische Organisation
 
3.1. Wie können die Rechte des einzelnen Einwohners auch bei der Fusion gesichert werden?
3.2. Verlieren die fusionierten Gemeinden ihren Namen?

3.3. Welche Wirkung hat die Fusion auf die politischen Parteien?

3.4. Welches Schicksal haben die Kommissionen bei einer Fusion?

3.5. Welche Zukunft hat die Gemeindeversammlung?

3.6. Wie sind die demokratischen Rechte der Einwohner beim Gemeindeparlament gesichert?
   
4. Verwaltung / Organisation
 
4.1. Wird die öffentliche Verwaltung zentralisiert/konzentriert?

4.2. Müssen die Strassenbezeichnungen bereinigt werden?

Zur Antwort

4.3. Wie entwickelt sich die öffentliche Verwaltung?
 
5. Finanzen / Steuern
5.1. Welche Folgen hat die Fusion für die Steuersätze?
5.2. Weshalb hat das regionale Zentrum eine hohe Schuldenlast?
 
6. Raumordnung
6.1. Können die raumplanerischen Aufgaben mit einer Fusion verbessert werden?

6.2. Welche Vorteile bestehen bei der verkehrsgerechten Erschliessung der Region?

 
7. Soziales / Gesellschaft / Kultur  
7.1. Welche Zukunft haben die Vereine bei einer Fusion?
7.2. Können die kleinregionalen Eigenständigkeiten bei einer Fusion erhalten bleiben?
 
8. Wirtschaft
8.1. Bringt eine Fusion auch für die Wirtschaft Vorteile?
8.2. Welche Vorteile bringt die Fusion für den regionalen Tourismus?
 
9. Vorgehen
9.1. Wie stellt man sich das Vorgehen vor?
   
   
   
   
Antworten:  
 
1. Regionale Solidarität  
1.1. Die regionale Solidarität macht die Region stärker und konkurrenzfähiger

• Solidarität führt dazu, dass sich die Einwohner nicht nur mit ihrer Gemeinde, ihrem Gemeindeteil, sondern mit der ganzen Region verbunden fühlen;
• die Region sichert eine neue Identität, die sich auch nach Aussen äussert und die Region attraktiv macht.


1.2. Regionale Solidarität setzt Spielregeln voraus

• die Region hat die gleichen Chancen zur Nutzung der Infrastruktur;
• die Leistungen an die gemeinsame Infrastruktur werden von allen getragen;
• die Rechte in der Region werden demokratisch gesichert
• die Eigenart der Gemeindeteile muss geachtet und gefördert werden;
• die Steuerbelastung ist koordiniert.


   
2. Regionaler Nutzen  
2.1. Die Ausbildung eines zentralen Ortes, der Mittellandstadt Sursee, ist unabdinglich

• die Luzerner Landschaft erhält ein starkes Gemeinwesen, das als regionales Zentrum dienen kann;
• die Region erhält im innerkantonalen Wettbewerb vermehrtes Gewicht;
• die Region kann sich im interkantonalen Wettbewerb besser positionieren;
• der einheitliche Auftritt ist und wirkt kraftvoll.


2.2. Die Mittellandstadt Sursee erzeugt positive Wirkung für die Entwicklung und Stärkung der Luzerner Landschaft

• die weiter gefasst Region kann über die Mittellandstadt stärker werden;
• die Mittellandstadt kann kompetent für die Luzerner Landschaft eintreten und sich für deren Interessen Einsetzen;
• die Mittellandstadt kann gezieltes Standortmarketing für die Region durchführen;


2.3. Die bedürfnisgerechte Verwirklichung der öffentlichen Infrastruktur wird einfacher

• die Region an ist einer bedürfnisgerechten und weitsichtig geplanten Infrastruktur interessiert ist;
• die Region wird eigenständig und von den Initiativen des heutigen Zentrums unabhängig


   
3. Demokratische Organisation  
3.1. Durch zeitgemässe Strukturen können die Rechte der Einwohner gesichert und gestärkt werden

• die Einwohner, ein Einwohnerrat, starke Kommissionen und Kompetente Exekutiven mit ihren Rechten sorgen für eine tragfähige demokratische Basis ;
• die Auswahl der Behörden erfolgt aus einem grösseren Kreis, was die Qualität der Gremien fördert.


3.2. Der Gemeindename geht verloren - wird aber örtlich weiter leben

• es gibt eine territorial neu umschriebene Gemeinde;
• diese Gemeinde trägt einen neuen Namen;
• die eingemeindeten Gemeinden tragen ihren bisherigen Namen als Zusatz (Gemeindeteil)


3.3. Für die politischen Parteien ergeben sich Herausforderungen die ihren Einflussbereich stärken und ausdehnen werden

• die politischen Parteien sind Vereine, ihr rechtlicher Bestand wird durch die Fusion nicht tangiert – sie können sich aber strukturell anpassen;
• die politischen Parteien werden sich aber den neuen Aufgaben und Herausforderungen stellen müssen;
• die politischen Parteien können in einem grösseren Gebiet kreativer werden.
.

3.4. Auch die Kommissionen werden in ihrem Aufgaben und Einflussbereich eine Stärkung erfahren!

• die Kommissionen werden dem neuen Gemeindeterritorium entsprechend neu gestaltet und zusammengesetzt werden;
• ihr Aufgabenbereich wird entsprechend geändert und angepasst;
• die Interessen der Gemeindeteile müssen berücksichtigt werden.


3.5. Die Zukunft der Gemeindeversammlung

• auch ohne Fusion ist die Zukunft der Gemeindeversammlung in der heutigen Form nicht gesichert, weil leider nur noch ein kleiner Kreis der Stimmberechtigten teilnimmt;
• demokratische Strukturen entwickeln sich und es ist wahrscheinlich, dass der Einwohnerrat die Gemeindeversammlung ablösen wird.


3.6. Ein Gemeindeparlament schränkt die demokratischen Rechte der Einwohner nicht ein

• auch bei einem Gemeindeparlament sind die demokratischen Rechte der Einwohner gesichert;
• die Einwohner haben ein Wahlrecht und ein abschliessendes Mitbestimmungsrecht zu Beschlüssen des Parlamentes;
• die Einwohner haben die direkte Einflussrechte, sei dies in Form von Referenden und Initiativen.


   
4. Verwaltung / Organisation  

4.1. Konzentration der öffentlichen Verwaltung

• damit der ökonomische Vorteil greifen kann, ist es unablässig, die öffentliche Verwaltung im Wesentlichen auf einen Standort zu konzentrieren;
• bereits heute werden Dienste, wie zum Beispiel das Zivilstandsamt, die gerichtlichen Instanzen usw. zentral gewährleistet.
.

4.2. Strassennamen

• Strassennamen müssen bereinigt werden, wenn Doppelspurigkeiten vorkommen.
• positive Erfahrungen kennen bereits fusionierte Gemeinde.

4.3. Entwicklung der öffentlichen Verwaltung

• es muss das Bestreben sein, für die Dienstleistungen an den Einwohner fachlich kompetente Mitarbeiter einzusetzen;
• die Mitarbeiter müssen objektiv und unabhängig sein;
• die Gemeindeteile müssen mit attraktiven Angeboten der Verwaltung bedient werden.


 
5. Finanzen / Steuern  
5.1. Steuersätze

• die Steuersätze werden angeglichen und zwar in der Regel an die jener Gemeinde, die den tiefsten Steuersatz besitzt;
• der Ausgleich des Kantons erfolgt für 5 Jahre. Nach dieser Frist soll der tiefere Steuersatz durch eigene Bemühungen der fusionierten Gemeinde gesichert werden
• die Fusion führt zu einer optimalen Grösse und damit auch zu Steuersatzvorteilen.

5.2. Hohe Schuldenlast im regionalen Zentrum Sursee

• Sursee übernimmt oft grosse Investitionen damit auch die Bedürfnisse der Einwohner der Region befriedigt werden können;
• dies führt zu einem höheren Fremdkreditbedürfnis;
• den höheren Schulden stehen indessen grössere Sachwerte mit generationenübergreifender Bedeutung gegenüber.

 
6. Raumordnung
6.1. Die Raumordnung erfährt mit der Fusion eine Aufwertung

• die verschiedenen Nutzungen können optimaler erfolgen;
• nicht jede Gemeinde muss alle Nutzungsmöglichkeiten offerieren können;
• die fusionierte Gemeinde kann die Nutzungsbedürfnisse so legen, dass sich die Nutzungen nicht konkurrenzieren und behindern.

6.2. Die verkehrsgerechte Erschliessung der Region

• diese wird koordiniert, sinnvoll geplant und verwirklicht;
• nicht nur die Interesse des zentralen Ortes, sondern jene der Region sind gesichert;
• öffentlicher und privater Verkehr können optimiert werden.

 
7. Soziales / Gesellschaft / Kultur
7.1. Zukunft der Vereine bei einer Fusion

• die Selbständigkeit der Vereine wird nicht angetastet;
• den Vereinen bieten sich aber auch Chancen in der Zusammenarbeit und der Nutzung von Einrichtungen im Zentrum.


7.2. Kleinregionale Eigenständigkeiten

• kleinregionale Eigenständigkeiten können bestehen bleiben;
• kleinregionale Eigenständigkeiten sollen sogar gepflegt und gefördert werden.

 
8. Wirtschaft  
8.1. Vorteile für die Wirtschaft

• die Wirtschaft kann sich auf einfache Verwaltungsstrukturen stützen;
• sie kann auf einen grösseren Einfluss der Region auf die kantonale Politik zählen;
• sie kann darauf zählen, dass ihre Bedürfnisse zeitgerechter umgesetzt werden können.

8.2. Vorteile für den regionalen Tourismus

• die regionale Solidarität kann auch für den Tourismus vorteilhaft sind;
• die Vorteile, vor allem im Bereiche des sanften Tourismus können von einem grösseren Gemeinwesen auch zielgerichteter gefördert werden.

 
9. Vorgehen
9.1. Vorstellung zum Vorgehen

• offene Information ist wichtig;
• offener Meinungsaustausch und Zusammenarbeit mit Einwohnern ist unabdinglich;
• Etappenweises Vorgehen kann zweckmässig sein;
• Mindestgrösse der neuen Mittellandstadt muss angestrebt werden.
• Nachhaltigkeit nicht ausser Acht lassen.

 
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